Mit dem neuesten Release wurde die fotorealistische Darstellung im SEMA Programm komplett überarbeitet – mit spürbaren Verbesserungen für Geschwindigkeit und Darstellung. Die neue Technologie ermöglicht eine deutlich schnellere Berechnung der fotorealistischen Ansicht. So gelangen Sie schneller vom Modell zur hochwertigen Visualisierung. Nach der Berechnung kann das 3D-Modell jetzt beliebig gedreht und aus verschiedenen Perspektiven betrachtet werden – eine Funktion, die bisher nicht verfügbar war. Das 3D-Modell berechnet sich mit modernster Technik kontinuierlich nach. Dadurch wird die Darstellung Schritt für Schritt immer detaillierter und realistischer. Erleben Sie Ihre Planung jetzt noch schneller, flexibler und realistischer – mit der neuen fotorealistischen Darstellung im SEMA Programm.
Mit der neuen, standardmäßig aktivierten Option bei den Maschinen-Einstellungen „Umfälzung ohne Verrundung als Ausblattung exportieren" bei BVX-Export, wird eine eckige und auf Eckradius 0 mm definierte Umfälzung ohne Absteckung als separate Blattbearbeitung übergeben.
Diese kann im Cambium mit einer Blattstrategie ohne Nacharbeit gefertigt werden. (*)
Die Unterstützung von IFC 4.3 für Import und Export ist jetzt verfügbar. Damit können aktuelle BIM-Standards genutzt und Daten noch präziser zwischen verschiedenen Systemen ausgetauscht werden. Dies verbessert die Interoperabilität und Zukunftssicherheit von Projekten.
Beim BVX-Export können jetzt MCAD-Bearbeitungen (z. B. Texte und Konturen), die im SEMA erzeugt werden, über den MCAD-Parameter P30 gesteuert werden. Damit lässt sich festlegen, ob eine Bearbeitung im Cambium visualisiert oder tatsächlich gefertigt wird. (*)
- P30 = 1$B1 → Die Bearbeitung (z. B. Kontur) wird nicht ausgeführt und dient nur der Visualisierung.
- P30 = 0$B1 → Die Bearbeitung wird ausgeführt.
Mit diesem Update wird die Positionierung von 3D-Objekten beim Verschieben und Kopieren deutlich erweitert und präzisiert. Bisher bestand keine Möglichkeit, Bauteile direkt relativ zu einer Referenzkante auszurichten, was insbesondere bei exakten Platzierungen zusätzlichen Aufwand verursachte und häufig manuelle Nachkorrekturen erforderte.
Ab sofort können Anwender über die rechte Maustaste gezielt eine Referenzkante auswählen und das gewünschte Bauteil exakt von dieser Kante aus positionieren. Dadurch wird die Platzierung von 3D-Objekten nicht nur deutlich präziser, sondern auch spürbar schneller und intuitiver. Die neue Funktion verbessert den Arbeitsfluss erheblich und erleichtert insbesondere bei komplexen Konstruktionen das exakte Ausrichten von Bauteilen. Insgesamt profitieren Anwender von einer höheren Genauigkeit, einer effizienteren Arbeitsweise und einer komfortableren Bedienung.
Der BVX-Export für Wandkörper wurde um die Möglichkeit erweitert, zusätzliche projektspezifische Informationen zu hinterlegen. Beim Export an die Wallmaster können nun über die Maschineneinstellungen unter Allgemein / Wandname mithilfe von SEMA-Platzhaltern verschiedene Parameter wie Geschoss, VNR usw. direkt mit übertragen werden.
Die entsprechenden Informationen werden im Cambium im Bereich „Allgemeine Parameter" angezeigt. (*)
Mit dem neuen Befehl zur Anpassung der Dachneigung in der 3D-Darstellung lassen sich Neigungswerte von Dachflächen jetzt direkt eingeben oder über Punkthöhen abgreifen. Diese gezielte Korrektur von krummen Neigungswerten bei z.B. auf Punktwolken erzeugten Dachflächen, sorgt für praxisgerechte Werte und eine konsistente Dachausmittlung. (*)
Mit diesem Update wird die Bearbeitung von Schichtaufbauten in Elementbauteilen deutlich vereinfacht und effizienter gestaltet. Bisher war es erforderlich, bestehende Schichtverweise vollständig zu löschen und anschließend manuell neu zuzuweisen, sobald sich die Struktur eines Schichtaufbaus geändert hat. Dieser Prozess war insbesondere bei komplexen Bauteilen mit mehreren Verweisen fehleranfällig und zeitintensiv. Ab sofort können Verweise direkt auf eine andere Schichtnummer verschoben werden, ohne dass sie zuvor gelöscht werden müssen. So lässt sich beispielsweise ein bestehender Verweis wie „Schichtverweis links 3" mit wenigen Klicks auf „Schichtverweis links 5" umstellen.
Über einen Rechtsklick auf den Verweis stehen die neuen Funktionen „Verweis nach oben schieben" und „Verweis nach unten schieben" zur Verfügung. Diese beiden Funktionen verschieben ausschließlich den Verweis, der aktuell aktiv ist. Darüber hinaus stehen im Schichtaufbau im ersten Reiter „Material" zusätzlich die Funktionen „Zusammenhängende Verweise nach oben verschieben" sowie „Zusammenhängende Verweise nach unten verschieben" bereit. Bei diesen beiden Funktionen werden das Material, die Deckart, die Schichtabnagelung, der Bearbeitungsauftrag sowie die Bearbeitungen im MC-Reiter automatisch mitverschoben. Die gleiche Funktion wurde auch im MC-Reiter zur Verfügung gestellt – dort wird über „Zusammenhängende Verweise verschieben" die komplette Zeile verschoben.
Die neue Funktion sorgt für einen deutlich flüssigeren Arbeitsablauf und reduziert den manuellen Aufwand erheblich. Sie ist im Schichtaufbau für Wand, Decken, Dach und Dach-Deckenelemente nutzbar und kann ohne zusätzliche Anpassungen direkt in bestehenden Projekten eingesetzt werden. Die Möglichkeit zum Verschieben wurde nicht nur für klassische Schichtverweise umgesetzt, sondern steht ebenso für Verweise bei 3D-Objekten (Optikreiter) sowie für Elektrokombinationen zur Verfügung.
Bohrungen können aus Performance-Gründen als Ersatzdarstellung gezeichnet werden, statt über echte CSG-Flächen ("Bohrungen als Achsen zeichnen", Alt-F7).
Durch die neuen Darstellungsmöglichkeiten wird die Ansicht dabei deutlich übersichtlicher. Zusätzlich zum bisherigen Bohrkreuz an Anfang und Ende der Bohrung kann nun an jeder Bohrungsmündung eine gefüllte, halbtransparente Scheibe angezeigt werden. Die Art der Ersatzdarstellung ist direkt über Alt-F7 Auswählbar. (*)
Mit diesem Release wird die Bearbeitung in der versetzten Darstellung grundlegend verbessert. Bauteile und Bearbeitungen können ab sofort direkt in dieser Ansicht editiert und erzeugt werden, ohne dass ein Wechsel in die Originalposition erforderlich ist. Dabei orientieren sich sämtliche Änderungen automatisch an der dargestellten, verschobenen Geometrie und werden korrekt in die tatsächliche Bauteilposition übernommen.
Durch die neue, kontextbezogene Bearbeitung ist es möglich, Schichten, Platten, Hölzer, Bemaßungen sowie MCAD-Bearbeitungen unmittelbar in der realitätsnahen Einbausituation anzupassen. Die finale Lage der Bauteile bleibt während des gesamten Bearbeitungsprozesses jederzeit sichtbar, wodurch eine präzise Ausrichtung und direkte visuelle Kontrolle gewährleistet sind.
Der Workflow wird dadurch deutlich effizienter, da der bisher notwendige Wechsel zwischen versetzter Darstellung und Originalposition entfällt. Gleichzeitig reduziert sich die Fehleranfälligkeit, da Änderungen nicht mehr indirekt vorgenommen werden müssen, sondern direkt im relevanten Kontext erfolgen. Dies führt zu einer spürbaren Zeitersparnis sowie zu einer höheren Planungsqualität, insbesondere bei komplexen Konstruktionen und Detailausarbeitungen.
Die bisherigen Bearbeitungsmöglichkeiten in der Originalposition bleiben unverändert bestehen und sind weiterhin vollständig kompatibel mit bestehenden Projekten. (*)
Im SEMA-Programm wurde der Export des BTLx-Formats 2.4 BETA integriert. BTLx ist eine moderne, XML-basierte Weiterentwicklung des BTL-Formats, bei der besonderer Wert auf die Vereinfachung gelegt wurde. Zudem wurde in BTLx die Integration zukünftiger Weiterentwicklungen ermöglicht. Weitere Informationen siehe: www.design2machine.com
Mit diesem Update wurde das maschinelle Aufbringen von Klebeband automatisiert. Das Klebeband wird nun direkt durch die Maschine appliziert, wodurch manuelle Arbeitsschritte entfallen und der Prozess insgesamt effizienter gestaltet wird. Die Positionierung des Klebebands erfolgt präzise und gemäß definierter Vorgaben, beispielsweise an Fugen, Stößen und Übergängen. Definiert wird die Klebebandlinie über eine MCAD-Kontur (P04=9) beim Bearbeitungsauftrag im Stammdatum der Wandschicht. Dadurch wird eine gleichbleibend hohe Ausführungsqualität sichergestellt und das Risiko von Fehlern deutlich reduziert. Durch die Automatisierung wird die Durchlaufzeit pro Wand im Vergleich zum manuellen Prozess spürbar und messbar verkürzt. (*)
3D-Objekte werden im 2D und in der Schnittdarstellung jetzt deutlich effizienter abgebildet. Statt das vollständige Dreieckskantennetz zu zeichnen, ermittelt SEMA zur Darstellung nur noch die relevanten Außenkanten des Objekts – die sogenannte Silhouette. Das Ergebnis bleibt visuell sauber und gibt den Umriss des Objekts korrekt wieder, während die zu verarbeitende Kanten- und Datenmenge pro Objekt erheblich sinkt.
Besonders spürbar wird der Unterschied bei feingliedrigen oder hochauflösenden Fremdobjekten. Schon beim Arbeiten in der Draufsicht profitiert die Performance enorm: Ansichten bauen sich schneller auf und die Ladezeiten verkürzen sich merklich. Noch deutlicher zeigt sich der Gewinn in der Plan- und PDF-Ausgabe: Da die reduzierte Silhouette unmittelbar auf Pläne durchschlägt, verringert sich das Datenaufkommen bei der PDF-Erstellung deutlich. Dabei wird weiterhin stets das Originalobjekt gerendert – verändert wird ausschließlich die Auswahl der dargestellten Kanten, nicht die Objektgeometrie selbst.
Die Silhouettendarstellung ist dabei gezielt schaltbar. Die entsprechenden Optionen finden sich in den Anzeige-Einstellungen (F7) bei 3CAD - 3D Objekte, 3D Verbindungsmittel und IFC Verknüpfung Allgemein sowie unter Dach – Dachfenster.
Beim Erzeugen von Maßpunkten lässt sich die letzte Eingabe ab sofort über die untere Eingabezeile rückgängig machen (Alt+2). Fehlerhaft gesetzte Maßpunkte können so korrigiert werden, ohne den Befehl abbrechen zu müssen.
Der PDF-Export in SEMA wurde technisch grundlegend überarbeitet. Die Ausgabe erfolgt jetzt deutlich schneller, was sich besonders bei umfangreichen Plänen mit vielen Zeichnungselementen bemerkbar macht. Gleichzeitig konnte die Dateigröße der erzeugten PDF-Dateien erheblich reduziert werden, wodurch sich der Versand per E-Mail sowie die Ablage in Projektordnern oder Cloud-Systemen spürbar vereinfacht. Ebenfalls überarbeitet und weiter verbessert wurde das Verhalten der Zeichenreihenfolge: Überlagerungen von Schraffuren, Flächen und Linien werden im PDF nun zuverlässiger so dargestellt, wie sie am Bildschirm erscheinen. Bedingt durch die technische Umstellung ist der Export von PDF-Dateien mit Layern in dieser Version nicht möglich; diese Funktion wird in einer der nächsten Version wieder zur Verfügung stehen.
Die maximale Anzahl an Baustein-Containern wurde von 6 auf 15 erhöht. Dadurch können Bausteine noch flexibler aufgebaut und ausgetauscht werden.
Die Kollisionsprüfung im Kontroll-Center wurde auf Stahlbauteile und Bearbeitungen erweitert. Die Berechnung erfolgt anhand der exakten Geometrie der Bauteile. Geprüft werden Bauteilkollisionen Stahl/Stahl, Stahl/Holz und Holz/Holz sowie Bearbeitungskollisionen BEA/Holz und BEA/Stahl. Nicht geprüft werden Verbindungsmittel und 3D-Objekte wie Möbel, Nägel oder Balkenschuhe.
Über die Einstellungen kann getrennt nach Bauteil- und Bearbeitungskollisionen festgelegt werden, welche Prüfungen ausgeführt werden. Prüfungen auf Basis der exakten Geometrie können je nach Projektgröße mehr Rechenzeit benötigen.
Im Kontroll-Center können die Kollisionen mit den bekannten Möglichkeiten behandelte und behobene Kollisionen neu überprüft werden.
Im Stammdatum unter Sonstiges können Kollisionen von Stahlbauteilen und Bearbeitungen ignoriert und bei 3CAD-Bearbeitungen die Prüfung auf die Bauteile begrenzt werden, die über die ausgewählte Wirkung festgelegt sind.
Damit werden Planungsfehler bei Bauteilen und Bearbeitungen frühzeitig erkannt und teure Nacharbeit auf der Baustelle vermieden. (*)
Die DXF/DWG-Schnittstelle in SEMA wurde überarbeitet und in mehreren Bereichen verbessert. Der Import wurde dabei insbesondere im Hinblick auf die Objekterkennung optimiert: Zahlreiche Objekte, die bislang nicht oder nicht korrekt übernommen wurden, werden nun zuverlässig eingelesen und entsprechend der Ursprungszeichnung dargestellt. Fremdpläne aus anderen CAD-Systemen lassen sich dadurch vollständiger übernehmen.